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Sparen Sie nicht bei Ihrem
Bewerbungsfoto!
Eine Bewerbung - darin steckt
das Wort Werben! - ist ein Werbeprospekt von Ihnen und Ihr Bild ist die Aufnahme
dazu.
Ein gutes Bewerbungsfoto will
gründlich und umfassend vorbereitet sein und gelingt nicht gerade so spontan auf
die Schnelle. Und vor allem nicht alleine im Automaten am Bahnhof oder mit der
Schnappschusskamera vom Urlaub, sondern Sie brauchen die Erfahrung und
Unterstützung eines professionellen Fotografen. Schon bei der Terminvereinbarung
bringen Sie Ihr Anliegen unter Angabe Ihres Berufes vor. Ein echter Profi wird
Ihnen schon am Telefon genaue Hinweise geben, wie Sie sich auf den späteren
Termin vorzubereiten haben. Mit ihm besprechen Sie auch, welche Eigenschaften
Sie fotografisch gern unterstreichen möchten:
kontaktstarke Persönlichkeit, zuverlässig, sachlicher Typ usw. Er wird Sie
dann dementsprechend ins rechte Licht rücken.
Vielleicht gehen Sie einige Tage
vorher für Ihren Teint noch einmal an der frischen Luft spazieren und vermeiden
Lebensmittel oder Getränke, die Ihrer Haut nicht gut tun. Vor allem sind Sie
ausgeschlafen und fühlen sich wohl für Ihr Shooting. Ansonsten verschieben Sie
den Termin lieber. Tragen Sie zum Fototermin angemessene Kleidung. Männer wählen
in der Regel ein Jackett mit einem geschlossenen Hemd und einer Krawatte,
während Frauen einen Blazer oder eine Bluse tragen. Ein tiefer Ausschnitt oder
„Spaghetti-Träger“ sind hier fehl am Platz. Ihre Haare sind gepflegt. Männer
präsentieren sich frisch rasiert ohne Schnittwunden im Gesicht. Frauen empfehlen
wir ein dezentes Make-up.
Außerdem:
Das Foto sollte eine aktuelle Porträtaufnahme sein.
Kein Bild, das Sie irgendwo bei sich zu Hause aufgenommen
haben.
Kein Automatenbild!
Die Größe beträgt mindestens 4,5 x
6 cm.
Nur bei einer
Kurzbewerbung/Initiativbewerbung reicht ein eingescanntes und ausgedrucktes
Bewerbungsfoto.
Ansonsten gilt: "echtes" Foto auf
den Lebenslauf oben rechts oder auf das Deckblatt aufkleben.
Wenn Sie das Bild mit einem
Montagekleber oder Klebestift befestigen, können Sie es problemlos abziehen und
im Bedarfsfall wieder verwenden.
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Seit einigen Jahren wird die so genannte „dritte Seite“ direkt hinter dem Lebenslauf
immer beliebter und wichtiger. Sie ist kein Muss, bietet sich aber in einigen
Fällen geradezu an. Ab einer Gehaltsklasse von ca. 5.000 € bzw. der
entsprechenden Position sollten Sie nicht darauf verzichten.
Sie können an dieser Stelle z.B. die Motivation für Ihre Bewerbung ausführlicher
darlegen oder Ihren möglicherweise nicht so gradlinigen Lebenslauf kommentieren
oder als Quereinsteiger beschreiben, wo und wie Sie die Kenntnisse oder
Fähigkeiten erworben haben, die für die gewünschte Position relevant sind.
Werden Sie an dieser Stelle ruhig etwas persönlicher. Achten Sie jedoch darauf, dass
Sie wirklich etwas zu sagen haben, das Sie aus der Masse der Bewerbungen
hervorhebt. Der Text der „dritten Seite“ wiederholt nichts von dem, was Sie
schon im Anschreiben oder Lebenslauf aufgeführt haben, sondern bietet Ihnen Raum
Ihre konkreten Vorstellungen zu wichtigen Schlüsselbegriffen detaillierten
auszuführen. Was verbinden Sie mit Begriffen wie ‚Flexibilität‘ und ‚Führung’.
Machen Sie Ihre Gedanken mit konkreten Beispielen anschaulich. Verzichten Sie
auf Worthülsen wie ‚Flexibilität‘, ‚Kontaktstärke‘, ‚Teamfähigkeit‘ oder
Ähnliches, die ohne Erläuterung wenig aussagen.
Wählen Sie eine passende
Überschrift, z.B. "Ich über mich", "Was Sie noch über mich wissen sollten",
"Warum ich mich bei Ihnen bewerbe" oder Ähnliches.
Auf keinen Fall sollte der Text
länger als etwa 20 Zeilen sein. Denken Sie daran, wie wenig Zeit bei der
Durchsicht Ihrer Mappe zur Verfügung steht.
Beenden Sie die Seite mit Ort,
Datum und Unterschrift.
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