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Ein kurzes
Überfliegen des Lebenslaufs entscheidet oft darüber, ob Sie weiter im Rennen um die gewünschte
Position bleiben oder nicht. Je größer die Zahl der Bewerbungen ist, umso
weniger Zeit bleibt für jede einzelne. Deshalb dient zur Vorauswahl oft allein die Durchsicht
des Lebenslaufs. Ist er inhaltlich nicht aussagekräftig,
unübersichtlich oder voller Rechtschreibfehler, ruft er nicht das notwendige
Interesse hervor und ein anderer Bewerber, der sich mehr Mühe gegeben hat, macht
das Rennen. |
Die Daten Ihres Wehr-, Zivildienstes
oder eines Sozialen Jahres führen Sie ebenfalls auf.
Bei den Angaben zu Ihrer Ausbildung oder
Berufstätigkeit beschreiben Sie bitte außerdem, wo Ihre Schwerpunkte lagen und ob Sie
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Personalverantwortung
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Budgetverantwortung
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Umsatzverantwortung
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Handlungsvollmacht
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Prokura
hatten, damit sich Ihr Partner ein besseres Bild
von Ihren Fähigkeiten, Kenntnissen und Berufserfahrung machen kann.
Ausbildung bzw. Studium mit
den dazugehörenden Praktika
führen Sie
nicht unter Berufstätigkeit oder sogar doppelt auf.
Geben Sie für
Weiterbildungen oder Kurse, die Sie absolviert haben, genau deren
Umfang und Dauer an, sodass deren Relevanz besser einschätzbar wird. Für
Qualifizierungsmaßnahmen, die über einen längeren Zeitraum andauerten und
vielleicht auch mit einer Prüfung verbunden waren, fügen Sie Kopien der
Zertifikate bei. Legen Sie aber nicht für jeden 1-2tägigen Kurs, den Sie mal
besucht haben, eine Kopie der Teilnahmebescheinigung bei. Das bläht Ihre Mappe
unnötig auf und ist oft nicht besonders aussagekräftig. Es reicht völlig aus,
wenn Sie eine Liste der Weiterbildungen dem Lebenslauf anfügen. Bringen
Sie diese Bescheinigungen zum Vorstellungsgespräch mit.
Wenn Sie im Lebenslauf Sprach-
oder Computerkenntnisse angeben, ergänzen Sie diese um einen Hinweise
darauf, wie gut Ihre Kenntnisse sind. Bei Sprachkenntnissen reicht die Angabe
„gut“ nicht aus. Ihr Gesprächspartner möchte schon wissen, wie gut Sie telefonieren,
oder ob Sie auch in der Fremdsprache vertragsicher verhandeln können. Entsprechendes gilt für das Schriftliche.
Machen Sie Angaben zu Ihren Hobbys nur, wenn
sie in einem Zusammenhang mit der gewünschten Tätigkeit stehen. Vermeiden Sie
Allerweltshobbys wie z.B. 'Lesen' oder 'Reisen', weil Sie damit keine wirklich
aussagekräftigen Informationen vermitteln. Dagegen kann es sehr sinnvoll sein,
ein ehrenamtliches Engagement aufzuführen. Die Mitgliedschaft in einem
Chor oder einer Mannschaft weist auf Ihre Teamfähigkeit hin, während die Leitung
eines Löschzuges der freiwilligen Feuerwehr etwas über Ihre Führungskompetenz
aussagt.
Außer Kursen und Hobbies haben Sie womöglich noch ein
persönliches Highlight, mit dem Sie ganz nebenbei Pluspunkte sammeln können.
Sind Sie vielleicht zweisprachig aufgewachsen? Oder haben Sie aus familiären
Gründen längere Zeit im Ausland gelebt und kennen die Sprache und Kultur des Gastlandes sehr gut? Bringen Sie so etwas im
Lebenslauf zur Sprache. Überlegen Sie sich, ob Sie besondere Kenntnisse oder
Fähigkeiten haben, die Sie von der Masse abheben und fügen Sie diese im
Lebenslauf ein.
Zuletzt noch das Datum und die Unterschrift. Damit bestätigen Sie die Richtigkeit aller Angaben.
Schreiben Sie bitte Ihren Vornamen aus.
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Betrachten Sie bitte die äußere Form bei unserem
Musterlebenslauf nur als ein Beispiel unter vielen. Wir warnen Sie eindringlich
davor, Vorlagen aus den gängigen Textverarbeitungsprogrammen direkt zu
übernehmen. Sie sind in aller Regel in den Personalabteilungen bekannt. Wenn Sie sich für eine
anspruchsvolle Stelle bewerben oder aus dem kreativen Bereich kommen, gestalten
Sie Ihren Lebenslauf am besten individuell.
Welche Form
Sie auch wählen: Ob Sie bei Ihrem Lebenslauf die neuesten Daten ganz oben
aufführen oder umgekehrt, wichtig ist Folgendes:
Achten Sie auf eine ausreichende
Schriftgröße, mindestens Größe 11, damit Ihr Lebenslauf leicht lesbar ist. Die Schriftart
ist auf alle Fälle die gleiche wie
in Ihrem Anschreiben.
Der Aufbau muss klar und leicht
zu erfassen sein, d.h. die Gliederung ist auf den ersten Blick erkennbar.
Arbeiten Sie mit Überschriften, die z.B. Ausbildung, Beruf, sonstige Kenntnisse
anzeigen.
Beschränken Sie die Länge des Lebenslaufs
auf ein bis zwei Seiten.
Wenn Sie eine Klemmmappe
verwenden, achten Sie bitte auf die Breite des linken Seitenrandes, damit der
Text immer gut lesbar bleibt.
Inhalt
Unser Musterlebenslauf kann Ihnen
lediglich als Anhaltspunkt dienen. Wandeln Sie ihn inhaltlich entsprechend Ihrer Person
bzw. der angestrebten Position ab.
Wiederholen Sie ruhig noch einmal
Namen und Adresse in Ihrem
Lebenslauf. Sie erleichtern so oft die Kontaktaufnahme.
Angaben zu Name und Beruf Ihrer
Eltern sind in Ihrem Lebenslauf nur dann wichtig, wenn Sie sich um eine Lehrstelle
bewerben. Name
und Beruf des Ehepartners interessieren den Arbeitgeber in aller Regel
nicht, es sei denn, er oder sie sind in diesem Unternehmen tätig. Dagegen ist es
für Arbeitgeber zumeist von großem Interesse, wenn Sie auf eine geregelte
Kinderbetreuung verweisen können.
Auch Ihre Zugehörigkeit zu
einer
Partei oder Religionsgemeinschaft ist nur dann erwähnenswert, wenn es
sich um berufsbezogene, unabdingbare Angaben wie z.B. für einen kirchlichen
Arbeitgeber handelt.
Die
Staatsangehörigkeit sollten Sie dann anführen, wenn Sie sich als Ausländer in
Deutschland oder als Deutscher im Ausland bewerben. Weisen
Sie dann auch eventuell auf Ihre gültige Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis hin.
Bei den Zeitangaben zu Schule und
Ausbildung genügen Jahreszahlen, während Sie bei Weiterbildungen oder
Berufstätigkeiten noch die jeweiligen
Monate
für den Anfang und das Ende des Zeitraumes angeben. Jahreszahlen wären hier zu
ungenau. Versuchen Sie nicht auf diese Weise
Lücken im Lebenslauf zu vertuschen.
In Ihren Arbeitszeugnissen sind die genauen Termine der jeweiligen Tätigkeit
dokumentiert und Sie entlarven sich selbst als Schummler. Den
geübten Augen eines Personalers entgeht das nicht. Allein mit dem Versuch
schaden Sie sich selbst außerordentlich!
Mal eine Zeit lang arbeitslos
gewesen zu sein, ist keine
Schande. Schreiben Sie deshalb einfach „arbeitsuchend“.
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